Die Wiederentdeckung:
César Cuis Klavierwerke
Piano Classics im Mai
Im Mai wird das Projekt mit Klavierwerken von Cèsar Cui fortgesetzt: Der australische Pianist Paul Rickard-Ford präsentiert Vol. 2 der Edition.
Cui wurde im heutigen Vilnius, der Hauptstadt des heutigen Litauens, geboren und begann bereits als Kind mit dem Klavierunterricht, zunächst bei seiner älteren Schwester. Seine erste und letzte Komposition schrieb er für das Klavier, insgesamt schuf er 29 Opusnummern für dieses Instrument (der gesamte Opuskatalog umfasst 106 Werke).
Die wertvolle Wiederentdeckung der Klaviermusik von César Cui (1835–1918) begann mit einer 2CD-Box, eingespielt von Marco Rapetti (PCL10211), die einen Überblick über das Frühwerk des Komponisten von 1877 bis 1888 bietet.
Der australische Pianist Paul Rickard-Ford führt das Projekt nun mit einem chronologischen Überblick fort, der von den „Quatre Morceaux“ op. 22 aus dem Jahr 1883 bis zu den „Thema und Variationen“ op. 61 aus dem Jahr 1901 reicht. Diese Stücke, die jeweils Theodor Leschitzky und Josef Hofmann gewidmet sind, zeigen, wie sehr Cui zu seiner Zeit bewundert wurde, auch wenn er heute allgemein als das vergessene Mitglied der „Mächtigen Fünf“, einer Gruppe russischer Komponisten, gilt.
